Kinder & Erwachsene

Je nach Störungsbild, Lebenssituation und Zielsetzung unterscheidet sich der therapeutische Ansatz. Hier finden Sie einen Überblick zu den Schwerpunkten in der Behandlung von Kindern und Erwachsenen.

Kinder

Schwerpunkt

Die Behandlung bei Kindern umfasst viele unterschiedliche Störungsbilder und vielfältige Therapieansätze. Eine genaue Anamnese mit Diagnose/Differentialdiagnose ist die Basis für die weiterführende Behandlung.

Der Therapiebeginn ist abhängig vom Störungsbild, manchmal möglichst früh (z.B. bei Kindern mit Late-Talker-Symptomatik), manchmal sind Intervalltherapien sinnvoll, um dem Kind die Zeit zu geben, die in der Therapie angestoßenen Prozesse im Alltag anzuwenden und zu stabilisieren.

Obwohl ich zertifizierte Fachtherapeutin nach PD Dr. Penner bin, habe ich mich in den letzten Jahren intensiv mit der Therapie nach dem Patholinguistischen Ansatz befasst und arbeite in meinen Therapien überwiegend nach diesem Konzept.

Es ist mir besonders wichtig, einen guten Kontakt herzustellen, denn Vertrauen und Motivation sind die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit und entscheidend für den Therapieerfolg.

Störungsbilder Kinder

  • Sprachentwicklungsverzögerungen/Sprachentwicklungsstörungen in den Bereichen
    • Prosodie
    • Lexikon
    • Semantik
    • Pragmatik
  • Störungen der Aussprache
    • Phonetische Störungen
    • Phonologische Störungen
    • Verbale Entwicklungsdyspraxie
  • Orofaziale Dysfunktionen
  • Engebettete Sprachentwicklungsstörungen u.a.
    • Hörstörungen
    • Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsleistungen
    • Autismus-Spektrum-Störungen
    • Genetische Syndrome
    • Mutismus
  • Störungen des Redeflusses (Stottern, Poltern)
  • Stimmstörungen
  • Fütter- und Essstörungen
  • Rhinophonien

Erwachsene

Schwerpunkt
… und plötzlich ist alles anders …

Nach einem Schlaganfall, einer Tumorerkrankung, der Diagnose einer neurologischen Erkrankung (wie Parkinson, ALS) werden die Betroffenen und ihre Familien häufig mit Störungen der Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckfunktionen konfrontiert, was häufig mit einem hohen Leidensdruck verbunden ist.

Ziel der logopädischen Therapie ist die Wiederherstellung, Verbesserung, Optimierung der Funktionen, um eine möglichst gute Lebensqualität zu erreichen. Die Beratung von Angehörigen und die Information über notwendige Hilfsmittel sind ein wichtiger Bestandteil im therapeutischen Prozess.

Seit vielen Jahren bewegt mich die Suche nach Behandlungskonzepten, um auch den Patienten, die nur eingeschränkt oder gar nicht mitarbeiten können, eine Verbesserung der Lebensqualität zu ermöglichen. Durch meine Weiterbildung zur Dysphagie-Therapeutin, durch Fortbildungen in Craniosacral-Therapie und Muskelfaszienarbeit haben sich hier für mich viele Wege erschlossen.

Störungsbilder Erwachsene

  • Aphasie
  • Dysarthrie
  • Sprechapraxie
  • Neurodegenerative Erkrankungen, u.a.
    • Parkinson
    • Demenz
    • Multiple Sklerose
    • ALS
  • Stimmstörungen
  • Störungen des Redeflusses
  • Schluckstörungen